Forderungsdurchsetzung

ist dann am effektivsten, wenn ausreichend Informationen über den Schuldner zur Verfügung stehen.

 

Unser Rechercheangebot:

Wir bieten daher auf Wunsch im Vorfeld der gerichtlichen Forderungsbeitreibung diverse Recherchen, um die Erfolgaussichten der Forderungsbeitreibung von vornherein sinnvoll einschätzen zu können.

Für die Einholung der entsprechenden Auskünfte berechnen wir Pauschalpreise, hinzu kommen die uns entstehenden Recherchekosten der Drittanbieter, über die wir die Anfragen generieren, diese werden Ihnen in der Rechnung gesondert nachgewiesen.

Bitte beachten Sie, dass die einzelnen Auskunftskosten je nach Grad der Recherche und Anbieter variieren, vor Einleitung der Recherche stimmen wir mit Ihnen daher den gewünschten Grad der Recherche ab, um die Kostenbelastung für Sie transparent zu halten.

Die meisten Rechercheauskünfte erfolgen bei uns online, weshalb die Ergebnisse schneller vorliegen (häufig noch am selben Tag), als auf dem postalischen Weg. Hierdurch wird das Forderungsmanagement noch effektiver, denn Zeit ist Geld, was gerade im Rahmen der Zwangsvollstreckung gilt, wo das Prinzip "wer zuerst kommt malt zuerst" gilt.

Das Forderungsmanagement

umfasst bei uns eine vollständig computergestützte Forderungserfassung, um den Forderungsstand nebst variabler Zinsen und bereits entstandener Kosten - auch unter Berücksichtigung evtl. Teilzahlungen der Schuldner - tagesaktuell wiedergeben zu können.

Das angelegt Forderungskonto berücksichtigt dabei sämtliche Buchungsarten (Hauptforderungen, Nebenforderungen, Zinsen, Zahlungen, Kosten, Auslagen, Zinsänderungen, etc.)

Außergerichtliches Aufforderungsschreiben

In einem ersten Schritt erhält Ihr Schuldner üblicherweise von uns ein anwaltliches Aufforderungsschreiben unter Beifügung der Forderungsübersicht und unter letzmaliger Fristsetzung, von diesem Schreiben erhalten Sie eine entsprechende Abschrift. Um die Fristen für Sie überwachen zu können, wird üblicherweise die fristgerechte Zahlung auf unser Rechtsanwaltsanderkonto gefordert, sofern Sie dieses nicht wünschen, werden wir aber selbstverständlich die Zahlung auf ein von Ihnen benanntes Konto anmahnen.

Zahlung oder Ratenzahlungsangebot

Sofern bei uns Zahlungen eingehen, werden wir diese unmittelbar an Sie weiterleiten oder aber mit bereits entstandenen aber noch nicht abgerechenten Rechtsanwaltsgebühren (teilweise) verrechnen.

Im Falle eines Ratenzahlungsangebots des Schuldners setzen wir uns mit Ihnen gesondert in Verbindung und stimmen mit Ihnen ab, ob eine solche für Sie in Betracht kommt und, wenn ja, wie hoch die einzelne Rate sein soll. Die Ratenzahlungsvereinabrung wird von uns sodann gefertigt, dieses unter konkreter Angabe der Ratenhöhe und Ratenzahl, sowie unter Beifügung des Tilgungsplans, der anhand der vereinbarten Raten unter Berücksichtigung der in der Laufzeit zusätzlich anfallenden Zinsen von uns aufgestellt wird. Auch hiervon erhalten Sie nach Gegenzeichnung durch den Schuldner eine Abschrift, um stets den Überblick über den Forderungsstand zu haben.

Die Überwachung der Forderungseingänge und die Anpassung des variablen Basiszinssatzes wird von uns vorgenommen, Sie müssen sich darum also keine weiteren Gedanken machen.

Ausbleiben der (Raten-) Zahlung

Leistet Ihr Schuldner auf unser Aufforderungsschreiben nicht fristgerecht oder bleibt dieser mit einer Rate aus, so wird - in Absprache mit Ihnen - das gerichtliche Verfahren eingeleitet, üblicherweise zunächst das gerichtliche Mahnbescheidsverfahren, da dieses schneller und kostengünstiger zu einem vollstreckbaren Titel führt. Sofern jedoch aufgrund der außergerichtlichen Korrespondenz bereits absehbar ist, dass der Schuldner den Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegen wird, würden wir sogleich das Klageverfahren einleiten, da die Vorschaltung des Mahnbescheidsverfahrens in diesen Fällen keinen Vorteil bietet.

Zwangsvollstreckung

Sobald ein vollstreckungsfähiger Titel vorliegt ist das sog. "Erkenntnisverfahren" und mithin das bestehende Mandat zunächst beendet. Gerne stehen wir Ihnen aber auch im Rahmen der Zwangsvollstreckung zur Verfügung, sollte Ihr Schuldner auch nach erfolgter Verurteilung Zahlungen nicht leisten.

Je nach Erfolgsaussicht und vorhandenen Informationen werden wir mit Ihnen die geeignetste Zwangsvollstreckungsmaßnahme abstimmen (z. B. Kontopfändung, Taschenpfändung, Rentenpfändung, Pfändung von Arbeitseinkommen, Pfändung bestimmter Gegenstände, Immobiliarzwangsvollstreckung, Abnahme der eidesstattlichen Versicherung, Erlass eines Haftbefehls, etc.)

 

Insolvenz Ihres Schuldners

Sollte bereits das Insolvenzverfahren hinsichtlich Ihres Schuldners eröffnet worden sein, nehmen wir selbstverständlich für Sie gerne die Anmeldung Ihrer Forderung(en) zur Insolvenztabelle vor.