Nur ein Anwalt?

Es ist ein allgemeiner Irrtum, dass sich beide Ehepartener einen gemeinsamen Anwalt nehmen könnten.

Vielmehr verhält es sich so, dass aus Kostengründen vielfach nur einer der Ehepartner sich eines Anwalts bedient, was häufig dann vorkommt, wenn die Scheidung vermeintlich "einvernhemlich" verläuft.

Allerdings darf der Anwalt nur seinen Mandanten beraten und Auskünfte erteilen, der andere Partner ist im Ehescheidungs-verfahren ohne Vertretung, was Nachteile haben kann.

 

Verfahrenskostenhilfe

Die Verfahrenskostenhilfe kommt immer bei beengten finanziellen Verhältnissen in Betracht, wir beraten Sie hierzu gerne und prüfen im Vorfeld des Scheidungs-verfahrens, ob Verfahrenskostenhilfe für Sie in Betracht kommt.

 

Der Zugewinnausgleich

stellte den vermögensrechtlichen Ausgleich des in der Ehezeit erworbenen dar und muss gegenüber Hausratsangelegenheiten und dem Versorgungsausgleich abgegrenzt werden.

Soll die Scheidung schnell erfolgen, so wird oft auf die Durchführung des Zugewinnausgleichs (zunächst) verzichtet, dieses ist aber für den Ausgleichsberechtigten mit Gefahren verbunden, da Vermögensverschiebungen durch den Ausgleichsverpflichteten in der Zwischenzeit vorgenommen werden können, die im Nachhinein als solche nicht mehr "aufgedeckt" oder bewiesen werden können.

Jedenfalls verjährt der Zugewinnausgleichsanspruch innerhalb von 3 Jahren nach rechtskräftiger Scheidung, was immer beachtet werden muss.